Das Mensdorfer Steinkreuz

 

Das Mensdorfer Steinkreuz

Bestimmt war die Dübener Heide einschließlich ihrem Umfeld vor Jahrhunderten reicher an Steinkreuzen. Von ihnen ist anzunehmen, dass es sich um Sühnemale für Mordtaten während der Zeit des Mittelalters handelt. Damals wurden Mörder mitunter lediglich dazu verurteilt, ein derartiges Kreuz zu errichten. Heute finden wir solchen alten Gedenksteine noch in Pretzsch (drei Stück), Schköna und in einem Wald bei Gräfendorf. Fast alle sind mehr oder weniger stark beschädigt. Trotzdem stehen sie sämtlich unter Denkmalschutz. Recht gut erhalten ist das Mensdorfer Steinkreuz, das sich mitten im Ort an einer Straßenkreuzung befindet. Wie auch bei anderen derartigen Denkmälern fehlt jegliche Inschrift, so dass Ursprung und Bedeutung dieser stummen Zeugen ihrer Zeit weitgehend im Dunkel verborgen sind.
Anmerkung: Die Gemarkung Mensdorf liegt zwischen Mörtitz, der Muldenaue und dem Süd-West-Rand der Dübener Heide nahe der Landstraße Eilenburg - Laußig - Bad Düben


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